Akupunktur 针灸

Als Behandlungskonzept der Traditionellen Chinesischen Medizin basiert Akupunktur auf der Lehre von Yin und Yang und wurde später durch die Fünf-Elemente-Lehre und der Lehre von den Meridianen ergänzt.

Durch die Reizung der Akupunkturpunkte unter der Haut werden die diesen Punkten zugeordneten Organe beeinflusst, was als Reflexwirkung der Akupunktur bezeichnet wird. Akupunktur fördert Selbstheilung Zudem werden Mechansimen zur Schmerzkontrolle aktiviert: durch die Reize an bestimmten Stellen wird die Schmerzempfindlichkeit in bestimmten Gehirnbereichen gehemmt. Durch die Nadelung werden Entspannung und Linderung von Schmerzen durch die Bildung von körpereigenen morphinartigen Substanzen, den Endorphinen, und Nerven-Überträger-Substanzen, den Neurotransmittern, erzielt. Endorphine und Neurotransmitter wirken schmerzlindernd und psychisch entspannend. Speziell bei Migräne bietet Akupunktur eine wirksame Linderung der Beschwerden. Zudem bewirkt Akupunktur die Freisetzung von Wachstumshormonen. Diese fördern die Regeneration im Gewebe, z. B. in den Gelenken, was inbesondere bei Kniearthrosen die Wirksamkeit dieser Therapie begründet.